Ein Blick auf die REGION

Atemberaubende Panoramen zwischen rotem Porphyr

Der Küstenabschnitt zwischen Marina di Gairo und Cardedu gehört zu den sardischen Badeorten mit der vielfältigsten und abwechslungsreichsten Landschaft, die es dem Besucher ermöglicht, lohnendste Erfahrungen in einer Mischung aus Berg- und Küstentourismus zu machen und lange Spaziergänge auf Sandstränden mit abenteuerlichen Wanderungen im Hinterland, Schwimmen in natürlichen Wasserbecken mit smaragdgrünem Wasser und Schluchteln in den Gebirgsbächen abzuwechseln.

Der Campingplatz von Coccorrocci befindet sich in einer privilegierten Lage im Zentrum dieses Umwelt- und Landschaftssystems, das innerhalb von nur wenigen Kilometern geologisch, landschaftlich, vegetativ und menschlich vielfältige Charakteristiken aufweist.
Das touristische Angebot dieser Region ist einzigartig im Tourismus-Kontext der Insel und gibt Besuchern die Möglichkeit, natürliche und in vielerlei Aspekten noch unberührte Umgebungen und Landschaften zu finden, die außerhalb der typischen Routen des Massentourismus liegen und sich in dieser Hinsicht von anderen, ebenfalls schönen und wilden Orten Sardiniens unterscheiden, die jedoch bereits seit Jahrzehnten bekannt sind und von vielen Touristen frequentiert werden.

Das Erlebnis eines Aufenthalt auf dem Campingplatz von Coccorrocci gleicht einer Zeitreise in die Vergangenheit, katapultiert in ein in einer Vergangenheit kristallisiertes Sardinien, das wir gerne verewigen würden, mit Stränden ohne angrenzende Immobilienspekulationen, unendlich weiten Horizonten aus Sand und Gestein, noch mit mediterraner Vegetation grünenden Berghängen und so sauberen Bächen, dass man darin schwimmen kann.


Cala ‘e Luas und die Landzunge von Capo S’Asta

Cala ‘e Luas und die Landzunge von Capo S’Asta

Sobald Sie am Campingplatz von Coccorrocci angekommen sind, könnte Ihr Erkundungsausflug mit einem Spaziergang bis zu den kleinen Buchten der Nordküste von Coccorrocci beginnen.

Die Strecke nördlich des Campingplatzes schlängelt sich durch wahre Skulpturen aus rotem Porphyr, von der Natur über Millionen von Jahren geformte Felsen, die in den Augen des Betrachters wie prähistorische versteinerte Kreaturen, Schiffswracks oder fantastische Architekturen erscheinen können.

Alles wechselt zwischen Weichheit und Brutalität, plastischen und rauen Formen, warmen und rotgesättigten Farben, die sich in das smaragdgrüne Wasser ergießen.
Es bleibt dem Besucher überlassen, ob er diese Wunder bei einem Spaziergang mit Blick von oben oder vom Meer aus mit einem Kajak besichtigen möchte, indem er sich klein und staunend durch die gewaltigen Fjorde aus Granit schlängelt. Er kann aber auch jenen privilegierten und etwas anderen Standpunkt einnehmen, den ihm nur das Schnorcheln bieten kann.

Ebenfalls im Norden von Coccorrocci entdeckt man den Strand von Cala ‘e Luas, etwas versteckt, sobald man die Landzunge der Punta Cartucceddu passiert hat.
Diese herrliche Bucht liegt an der Mündung einer kleinen Schlucht, die von einem Bach gegraben wird, der sich turbulent durch die Berge schlängelt und besonders eindrucksvolle Szenarien und Aussichten schafft, die hier und da mit dem Gelb des Ginsters und der Wolfsmilchgewächse gesprenkelt sind, im Sardischen „Lua“ genannt. Über dem Meer hängende Ginster, Myrten und Erdbeerbäume verleihen Ihrer Wanderung am Meeresstrand ein sicherlich unvergessliches optisches und olfaktorisches Erlebnis, umhüllt von jenen Düften und Farben, die nur die mediterrane Vegetation zu bieten hat.

Su Sirboni

Su Sirboni

Weiter nördlich, in Richtung Marina di Gairo, befindet sich der Strand von „Su Sirboni“, dessen Name, der „das Wildschwein“ bedeutet, bereits an die wilde und paradiesische Dimension der Landschaft erinnert, in der man sich plötzlich befindet.

Der Strand mit seinem hellen, leicht bernsteinfarbenen Sand, übersät mit kleinen Porphyr-Steinchen, wurde oft von furchtsamen Wildschweinen besucht, denen man nicht selten am frühen Morgen oder am Abend begegnen konnte.

Heute wird dieser kleine, von plastischen roten Felsen geschützte Winkel des Paradieses, von Sportlern und Naturliebhabern frequentiert und geliebt, insbesondere von Liebhabern des Segelsports, die in diesem Meer die Zartheit eines angenehmen Windes finden, der sich auch hervorragend für das Kite- und Windsurfen eignet.

Bau de Lispedda - Baccu ‘e Praidas – Su Mari Dividiu

Bau de Lispedda - Baccu ‘e Praidas – Su Mari Dividiu

Nach dem Strand von Su Sirboni führt der Weg am Meer entlang durch eine ähnliche Landschaft wie zuvor, die aber aufgrund der Vielzahl von Ansichten, die häufig dazwischenliegenden ruhigen Wasserbecken, die je nach ihrer Tiefe grün oder blau erscheinen, windgeschützt sind und zu einem erfrischenden Bad einladen, weiterhin begeistert.

Die Landschaft des Hinterlands öffnet sich überraschend auf Höhe der von Wasserläufen gegrabenen Schluchten, von denen der Rio Lispedda einer der bedeutendsten ist. Seine Mündung bildet einen wundervollen Strand, der auch „Su Mare Dividiu“ genannt wird (das geteilte Meer), aufgrund des Wasserlaufs, der sich ins Meer erstreckt und den Eindruck erweckt, dass sich nördlich und südlich des Wasserlaufs zwei unterschiedliche Strände befinden.

Perd’e Pera und Museddu

Perd’e Pera und Museddu

Noch weiter nördlich ändert die fragmentierte und vielseitige Landschaft der Granitfelsen neuerlich ihren Aspekt, indem sie ihre Horizonte öffnet und das Auge an neue Entfernungen gewöhnt. Entlang der schönen Küstenstraße nach Cardedu erreicht man so die Ortschaft Perd’e Pera mit ihrem gleichnamigen Strand: ein kilometerlanges Band weißen Sandes, das sich nach Norden entlang einem herrlichen Pinienhain erstreckt.

Es ist der ideale Strand für einen Ausritt oder um sich in der Einsamkeit einer mediterranen Wüste zu verlieren, während man an der Küste entlangläuft und den Sand unter den Füßen spürt, mit der Brandung, die hinter einem eine endlose Spur von Fußspuren auslöscht.

Der Strand erstreckt sich kontinuierlich über etwa zwei Kilometer und wird von einer herrlichen Nuraghe überragt, die von der antiken Zivilisation der Sarden zeugt. Angekommen an der kleinen Mole, die ihn nach Norden zu begrenzt, kann man feststellen, dass etwas weiter ein neuer Strand beginnt, der den Namen Museddu trägt.
Dieser erstreckt sich ohne Unterbrechung über fast sieben Kilometer bis zum Turm von Barì, bereits im nördlichen Teil von Ogliastra.

Nicht nur Meer

Nicht nur Meer

Das Hinterland in der Umgebung des Campingplatzes Coccorrocci verdient mit Sicherheit dieselbe Aufmerksamkeit, wie die Küste, da sich dort viele naturalistische, archäologische und landschaftliche Überraschungen verbergen.

Der Strand von Coccorrocci, direkt vor dem Campingplatz gelegen, wird im Norden von den roten Porphyrklippen begrenzt, die in der Spitze des Capo d‘Asta enden und im Süden vom massiven Monte Ferru, der zwischen seinen steilen Wänden Orte besonderen Interesses birgt.

Monte Ferru und die Wasserbecken

Monte Ferru und die Wasserbecken

Einen Besuch wert sind auf jeden Fall die herrlichen natürlichen Wasserbecken des Monte Ferru, die von der Quelle su „Accu ‘è s‘Axina“ gespeist werden, deren klares Wasser auf dem Weg ins Tal Wasserfälle und herrliche kleine Süßwasserseen bildet, die zwischen den roten Porphyrfelsen und einer üppigen Flora eingebettet sind.

Das Gebiet ist von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit und gilt als Ort gemeinschaftlicher Bedeutung. Bei einem Ausflug zum Monte Ferru darf auf keinen Fall der Besuch eines wahren Naturdenkmals ausgelassen werden, das sich „S‘Arrocca Istampada“ nennt. Entlang des schönen Panoramawegs, der die östlichen Hänge der Punta Cartucceddu flankiert, während man aufsteigt und der Blick nach unten immer staunen lässt, wird die außergewöhnliche Landschaft plötzlich von einem Felsen eingerahmt, den Mutter Natur unglaublich durchbohrt hat.

Die Aussicht ist atemberaubend: Capo Sferracavallo und etwas weiter südlich Tesonis und der Strand von Foxi Manna; im Norden reichen die kontrastierenden Farbtöne des Strandes von Coccorrocci und das Rot der Porphyrfelsen in einem unvergleichlichen Farbspiel bis zum Horizont.

Piscine Coccorrocci

Megalithen und Nuraghen

Megalithen und Nuraghen

Die Region Ogliastra bewahrt antike Ausgrabungsstätten, die bis auf das Neolithikum zurückgehen, mit bedeutenden Monumenten, die Zeugnisse des mediterranen Magalithismus, der nuraghischen Zivilisation der Bronzezeit und der römischen Zivilisation ablegen.

Die Umgebung des Campingplatzes Coccorrocci bildet da keine Ausnahme. Mit einem kurzen Ausflug in die unmittelbare Umgebung kann man die Spuren der alten Ruinen sehen, Zeichen der menschlichen Anbetung einer Region, die in prähistorischen Zeiten als eine Gottheit, als Mutter Erde, galt und symbolisch mit der Aufstellung von Steinplatten verehrt und befruchtet werden musste: die Menhire. Nur wenige Menschen wissen, dass in der Nähe von Coccorrocci, am Strand von Museddu, eine außergewöhnliche Anordnung von Menhiren existiert, die Zeugnis für die Kulte unserer Ahnen ablegen, die den Menschen mit Himmel und Erde verbanden. ​

Ebenfalls bei Coccorrocci kann man leicht Nuraghen und Reste von Dörfern der größten europäischen Zivilisation der Bronzezeit finden, die in Sardinien rund 6000 gezählte Steintürme hinterlassen hat. Zu den bedeutendsten zählen die Domus de Janas in Monte Arista, schwer zu entdecken, aber sicherlich sehenswert, wenn man einmal angelangt ist.

Domus de Janas Monte Arista



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Coccorrocci

Wenn man über Coccorrocci spricht, kann man nur schwer den Strand erwähnen, ohne den Campingplatz mit einzubeziehen. Unsere Einrichtung ist nämlich nur wenige Schritte von der gleichnamigen Bucht entfernt, in der Sie, umgeben von der magischen Kulisse eines der schönsten Orte Sardiniens, einzigartige Entspannung finden werden.

Der Strand von Coccorrocci

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